Die Cornèrcard Miles & More Gold bietet attraktive Vorteile für Reisende und Meilensammler in der Schweiz, inklusive Lounge-Zugang und Versicherungspaket.
Zusammenfassung: Die Cornèrcard Miles & More Gold im Test
Die Cornèrcard Miles & More Gold erreicht im aktuellen Capitalo-Test 41 von 100 Punkten und erhält die Note «Mangelhaft» (Stand: Juni 2026). Diese miles and more kreditkarte positioniert sich im Premium-Segment der Schweiz, verlangt jedoch mit CHF 220 eine überdurchschnittlich hohe Jahresgebühr. Wer regelmässig fliegt, sammelt mit jedem Einsatz Prämienmeilen: 1 Meile pro CHF 2 Umsatz. Bei Fremdwährungstransaktionen fallen Gebühren von 1.20 % an, was im direkten Marktumfeld moderat ist. Dennoch schmälern die hohen Kosten für Bargeldabhebungen (4 %, mindestens CHF 10) das Gesamtergebnis erheblich, weshalb die Karte für den alltäglichen Einsatz am Geldautomaten ungeeignet ist.
Vorteile und Nachteile der Cornèrcard Miles & More Gold
Die miles and more kreditkarte von Cornèrcard bietet ein klares Profil für reiseaffine Nutzer, weist aber auch deutliche Schwächen bei den Gebühren auf (Stand: Juni 2026).
Vorteile
- Hohes cornèrcard kreditkarte limit: Der maximale Kreditrahmen reicht bis zu CHF 90'000, was finanzielle Flexibilität auf längeren Reisen garantiert.
- Exklusiver Lounge-Zugang: Inhaber geniessen Zutritt zu mehr als 1'500 Diners Club Airport Lounges weltweit, was die Wartezeit an Flughäfen deutlich angenehmer macht.
- Umfassendes Versicherungspaket: Eine Reise-, Einkaufsschutz- und Rechtsschutzversicherung ist bereits in der Jahresgebühr inkludiert. Dies spart zusätzliche Kosten für separate Policen.
Nachteile
- Hohe Fixkosten: Die Jahresgebühr von CHF 220 (im ersten Jahr CHF 110) liegt deutlich über dem Schweizer Durchschnitt für vergleichbare Gold-Karten.
- Teures Bargeld: Mit einer Gebühr von 4 % (mindestens CHF 10) sind Bargeldabhebungen im In- und Ausland extrem kostspielig und sollten zwingend vermieden werden.
- Kostenfalle Teilzahlung: Nutzt du die Teilzahlungsoption, fällt ein effektiver Jahreszins von 12.00 % an. Stelle die Karte deshalb im Online-Banking auf Vollzahlung um.
Cornèrcard Miles & More Gold im Vergleich
Als klassische miles and more kreditkarte positioniert sich das Produkt mit einer Jahresgebühr von CHF 220 im obersten Preissegment der Schweizer Reisekreditkarten (Stand: Juni 2026). Sie ist in der Regel besser für intensive Meilensammler geeignet, während die Migros Bank Visa Free eine starke Alternative für kostenbewusste Nutzer im Alltag darstellt.
| Feature |
Cornèrcard Miles & More Gold |
American Express Card |
Migros Bank Visa Free |
| Jahresgebühr |
CHF 220 |
CHF 140 |
CHF 0 |
| Fremdwährungsgebühr |
1.20 % |
1.75 % |
1.50 % |
| Sollzins |
12.00 % |
12.00 % |
9.90 % |
| Capitalo Score |
41/100 |
56/100 |
73/100 |
Die cornercard miles and more punktet bei der vergleichsweise niedrigen Fremdwährungsgebühr von 1.20 %, liegt aber bei der Jahresgebühr von CHF 220 weit über der American Express Card (CHF 140). Wer primär swiss miles and more sammeln möchte und die Lounge-Zugänge aktiv nutzt, findet hier ein starkes Produkt. Für alle anderen Nutzer gibt es deutlich günstigere Alternativen, die man in unserem Kreditkarten-Vergleich prüfen kann.
Für wen eignet sich die Cornèrcard Miles & More Gold?
Die miles and more schweiz eignet sich primär für Vielflieger und Statuskunden der Lufthansa Group (Stand: Juni 2026). Die Karte entfaltet ihr grösstes Potenzial bei hohen jährlichen Umsätzen.
Ideal ist die Karte für:
- Vielflieger und Geschäftsreisende: Wer jährlich mehr als CHF 20'000 über die Karte umsetzt, profitiert maximal von der Sammelrate (1 Meile pro CHF 2) und dem weltweiten Lounge-Zugang.
- Statuskunden: Für Frequent Traveller (FTL) reduziert sich die Jahresgebühr auf CHF 140, für Senator oder HON Circle Member ist sie sogar komplett gratis. Hier ist die miles more kreditkarte unschlagbar.
Weniger geeignet ist die Karte für:
- Gelegenheitsnutzer und Bargeldabheber: Die hohen Gebühren von 4 % (min. CHF 10) machen den Einsatz am Geldautomaten unrentabel. Diese Nutzergruppe ist mit der gebührenfreien neon free deutlich besser bedient, da hier zudem keine Fremdwährungszuschläge anfallen.
So eröffnest du die Cornèrcard Miles & More Gold
Die Beantragung der miles and more cornercard erfolgt vollständig digital und dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten (Stand: Juni 2026). Der Ablauf ist auf Effizienz ausgelegt und erfordert keine physischen Dokumente.
1
Online-Formular ausfüllen
Gib deine persönlichen Daten, Wohnsitzadressen der letzten Jahre und das gewünschte cornèrcard kreditkarte limit an. Du kannst den Antragsprozess online starten.
2
Identifikation abschliessen
Die Legitimation erfolgt bequem und sicher per Video-Ident-Verfahren über die iCornèr App oder alternativ klassisch per Post am Schalter.
3
Bonitätsprüfung abwarten
Cornèrcard prüft das regelmässige Einkommen und holt zwingend eine ZEK-Auskunft ein, um eine Überschuldung auszuschliessen.
4
Karte erhalten
Nach erfolgreicher Prüfung wird die physische Karte innert rund 10 Tagen postalisch an die Schweizer Meldeadresse zugestellt.
Zwingende Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein fester Wohnsitz in der Schweiz sowie ein regelmässiges Einkommen. Ein separates Kontokorrent bei der Cornèrcard ist für die Abrechnung nicht erforderlich.
Experten-Einschätzung zur Cornèrcard Miles & More Gold
Lohnt sich die Meilen-Kreditkarte?
«Die Cornèrcard Miles & More Gold ist ein klassisches Nischenprodukt für ein sehr spitzes Publikum. Mit 41 Punkten im Capitalo-Test schneidet sie aufgrund der starren und hohen Gebührenstruktur insgesamt nur mangelhaft ab. Dennoch: Wer die Lounge-Zugänge aktiv nutzt und die Karte im Online-Banking strikt auf Vollzahlung umstellt, kann der Jahresgebühr von CHF 220 zumindest einen spürbaren Gegenwert gegenüberstellen. Für den alltäglichen Gebrauch am Point of Sale in der Schweiz ist diese miles and more kreditkarte jedoch schlichtweg zu teuer und unpraktisch.»
Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo (Stand: Juni 2026)