Homeoffice zu Corona-Zeiten: In diesen Branchen hat es das Arbeiten daheim leicht

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Die Pandemie hat unser Arbeitsleben nachhaltig verändert. Besonders das flexible Schaffen in den eigenen vier Wänden hat durch Covid-19 einen mächtigen Schub erfahren. Allerdings hat sich diese neue Form des Arbeitens nicht in manchen Branchen gleichmäßig ausgebreitet. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, wo das Homeoffice besonders gepunktet hat.

Wirtschaftsdienstleistungen, der Finanzsektor und die IT auf den vordersten Plätzen

Eine komplexe Analyse des Center for International Economics and Business (CIEB) der Uni Basel hat unlängst herausgefunden, für welche Branchen sich das Homeoffice eignet – und für welche eher nicht.

Auf einer Skala von »0« (völlig ungeeignet) bis »1« (sehr gut geeignet) hat die Analyse den Anteil der Beschäftigten ermittelt, bei denen die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice besteht.

Auf dem ersten Platz der Top Five rangiert die Rechts- und Steuerberatung inklusive Wirtschaftsberatung mit einem Homeoffice-Anteil von 0,95, knapp gefolgt von den mit Versicherungs- und Finanzdienstleistungen verbundenen Tätigkeiten. Sie erreichen einen Wert von 0,94. An dritter Stelle stehen mit 0,92 Punkten die Dienstleistungen der Informationstechnologie.

Platz Nummer vier geht ebenfalls an den Finanzsektor: Die Erbringung von Finanzdienstleistungen erreicht einen Punktewert von 0,92 Punkten. Den fünften Rang erobern die Rundfunkveranstalter mit einem Homeoffice-Anteil von 0,91 Punkten für sich. Interessant ist, wie nahe diese Branchen beieinander liegen – sie alle erreichen einen Wert von mehr als 90 Punkten.

Grosshandel, Kreative und öffentliche Verwaltung im oberen Mittelfeld

Im oberen Drittel der Analyse tummeln sich Branchen, deren Berufe teilweise eine Präsenz vor Ort erfordern, zum Teil aber auch von Zuhause aus arbeiten können. Ein gutes Beispiel ist der Grosshandel mit einem Punktwert von 0,64. Den gleichen Wert erreichen die kreativen, unterhaltenden und künstlerischen Tätigkeiten.

In der öffentlichen Verwaltung, der Verteidigung und den Sozialversicherungen beträgt der Homeoffice-Anteil 0,58 Punkte, im Maschinenbau sind es 0,54 Zähler. Die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen unterschreiten als erste in der Analyse mit einem Anteil von 0,49 Prozent die 50-Punkte-Hürde.

Unter den Schlusslichtern: Detailhandel und die Gastronomie

Es ist offensichtlich: Je mehr die Präsenz vor Ort unabdingbar ist, desto weniger Homeoffice ist möglich. Das zeigt das untere Branchendrittel der Analyse. Unternehmen, die chemische Erzeugnisse herstellen, kommen hier auf einen Punktewert von 0,40. In der Forstwirtschaft sind es immerhin noch 0,36 Punkte, und bei der Herstellung von Kleidung 0,3.

Das untere Ende des Branchen-Rankings zeigt, welche Branchen, Institutionen und Berufe die Homeoffice-Option am wenigsten nutzen können: Kitas und Schulen haben einen Punktewert von 0,28, im Detailhandel sind es lediglich 0,21 Zähler.

In der Gastronomie beträgt dieser Wert nur noch 0,09 Punkte. Privates Hauspersonal befindet sich ganz am unteren Ende der Skala – mit einem Wert von 0,05 Punkten.

Branchengewinner konnten sich am schnellsten auf die neue Situation einstellen

Branchen mit einer sehr hohen Homeoffice-Nutzung konnten sich während sich der Pandemie sehr gut aufs Social Distancing einstellen und so ihre Geschäftstätigkeit weitgehend aufrechterhalten. Ein gutes Beispiel liefert hier der Finanzsektor.

So hat zum Beispiel das Finanzdienstleistungsunternehmen Swiss Life Select schnell auf die Distanzvorschriften reagiert und wie viele andere Firmen der Branche die Videoberatung forciert. Kunden melden sich seitdem entweder über ein Webformular, via E-Mail, Telefon oder Messaging-Dienst für eine Videokonferenz beim Finanzdienstleister an. Ein Swiss Life Select-Berater nimmt umgehend den Kontakt zum Kunden auf und leitet alle weiteren Schritte fürs digitale Beratungsgespräch ein. Die Kunden benötigen für den virtuellen Termin lediglich ein digitales Endgerät.

Zudem bietet die Unternehmenstochter von Swiss Life den Mitarbeitenden am anderen Ende der Online-Verbindung modernes Flexwork an: In ihren Stellenanzeigen verspricht Swiss Life Select freie Zeiteinteilung bei der Arbeit als selbstständiger Finanzberater – die in Zeiten der Pandemie auch im Homeoffice stattfinden darf.

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Christian Bammert

Christian Bammert verantwortet Marketing & Vertrieb von CAPITALO und unterstützt unsere Kooperationspartner bei der Vermarktung ihrer Produkte. Christian arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzbranche und hat sehr gute Kontakte zu Banken und Medien.