Ohne sogfältige Budgetplanung ist so manche Haushaltskasse schnell überfordert. Jede monatliche Einnahme und Ausgabe sollte daher im Haushaltsbudget vermerkt sein. Was am Ende übrig bleibt, kann bequem zur günstigen Finanzierung verwendet werden. Tiefe Zinsen tun hier ihr Übriges.

Kredite und Schulden gehören in Schweizer Haushalten laut mancher Statistik fast schon zum guten Ton. Viele Konsumgüter des Alltags werden heute einfach per Kredit finanziert – vom neuen Auto bis zum modernen Kinderzimmer oder der hausinternen Saunaanlage.

Um das monatliche Budget nicht von Beginn an zu überfordern, sollten Konsumenten ihre eigenen Finanzen aber möglichst ehrlich und realistisch einschätzen. Nur wer jede Einnahme und Ausgabe kennt, und diese gegenübergestellt, kann am Ende sein persönliches Budget für ein nötiges Darlehen erstellen.

Dies ist wichtiger, als viele denken. Zwar unterliegt die Kreditvergabe durch Banken in der Schweiz per se strengen gesetzlichen Regeln. So manche Kredite aus dem Internet oder von dubiosen Vermittlern aus dem Ausland versprechen jedoch oft das schnelle Geld – selbst bei geringerem Einkommen. Verlockend, doch wer hier nicht genau plant, landet rasch in einer teuren Überschuldung, deren Tilgung meist zu einem wahren Gewaltakt für die Familie wird.

Info: Jedes neue Darlehen bedeutet zusätzlichen Stress fürs Haushaltsbudget und sollte daher vorab als Betrag genau im M-Budget eingeplant werden. Nur ein Kredit, den Sie sich leisten können, bringt am Ende den gewünschten Nutzen für die ganze Familie.

Haushaltbudget – in der Regel nicht unbegrenzt

Tägliche Konsumausgaben, Anschaffungen für Kind und Familie, Betrag für Steuern und Rechnung für die Versicherung: Das monatliche Haushaltsbudget kennt viele „Feinde“ und hat meistens schnell seine Grenzen erreicht. Schließlich ist das monatliche Einkommen in der Regel fix, und gerade junge Konsumenten brauchen heute allgemein einen nicht unerheblichen Teil der Einnahmen zusätzlich für die private Vorsorge im Alter.

Ein übersichtlicher Haushaltsplan ist hier die das A und O einer soliden Haushaltsbilanz: Was nehme ich regelmässig ein, was gebe ich genau aus, für was brauche ich ab und an zusätzlich Geld? Solche Fragen sollten genau beantwortet werden. Somit erkennen Sie schnell, wie es um die finanziellen Mittel in der Haushaltskasse bestellt ist, was exakt am Ende übrigbleibt, oder wo Sie notfalls bei den täglichen Kosten und Ausgaben einsparen können.

Online helfen lassen: Das alles klingt nach viel Arbeit, ist aber im Alltag längst nicht so aufwändig wie gedacht. Denn das gute alte Haushaltsbuch muss dazu mittlerweile nicht mehr streng geführt werden: Moderne Rechner zur Budgetplanung sowie Spar-Apps, erledigen diesen Job ganz bequem: Ohne viel Schreiberei können fixe Kosten im Budgetplaner voreingestellt werden, alle weiteren Angaben sind mit wenigen Klicks eingetragen. Kommt das Budget an seine Grenzen, erinnert der Budgetrechner sogar frühzeitig und mahnt zu mehr Disziplin beim Sparen. So haben Sie alle Haushaltsfinanzen stets im Griff – ideal, um nötige Kredite realistisch einzuplanen.

Budgetplanung bei der Immobilienfinanzierung

Noch wichtiger ist ein moderner Budgetrechner, wenn es zum Beispiel um die Finanzierung der eigenen Immobilie geht. Haus oder Wohnung kosten schließlich in der Schweiz viel Geld und erfordern meist auch hohe Kreditsummen. Entsprechend hoch fällt die monatliche Rate einer Baufinanzierung aus, die über viele Jahre hinweg samt Zinsen an die Bank pünktlich gezahlt werden muss.

Dies bedarf einer besonders exakten und längerfristigen Planung in Sachen Budget. Hier ist es ideal, sich möglichst frühzeitig und über längere Zeit – beispielsweise über mehrere Monate oder ein ganzes Jahr hinweg – ein genaues Bild vom monatlichen Haushaltsbudget zu verschaffen.

Für Ihr Budget 2016 oder das Budget 2017 ist es vermutlich bereits zu spät – wer hat schließlich jede Einnahme und Ausgabe vergangener Jahre parat. Aktuell können Sie aber mit dieser Methode für Ihr Budget 2018 rasch einschätzen, was das neue Haus oder die Wohnung durchschnittlich pro Jahr kosten darf.

Tipp: Kalkulieren Sie in Ihrer Rechnung unbedingt alle Nebenkosten wie Notargebühren, oder Kosten für den Grundbucheintrag, Grunderwerbsteuer und Makler nach Abschlag Ihres aktuell vorhandenen Eigenkapitals mit ein. Erfahrungsgemäß machen diese – je nach Kanton und Gemeinde – gut und gerne 15 Prozent vom gesamten Betrag einer Immobilienfinanzierung.

Budgetplanung und Finanzierung – immer auf der sicheren Seite

Die gute Budgetplanung und die Budgetberatung Schweiz ermöglicht es Ihnen auf Dauer nicht nur den ein oder anderen CHF einzusparen. Sie bieten als Voranschlag insgesamt nur Vorteile für eine sichere und entspannte Finanzierung:

  • Überblick von Beginn an: Der entscheidende Vorteil – Sie haben Ihre aktuelle finanzielle Situation schnell unter Kontrolle und können per Vorlage rasch einschätzen, für was Sie Ihr Geld täglich ausgeben.
  • Freies Budget im Detail: Mit dem Budgetrechner lässt sich das frei verfügbare Einkommen exakt ermitteln. Falls es in Sachen verfügbaren Einkommen Probleme gibt, können Sie eingreifen und unnötige Ausgaben mit der Vorlage sofort vermeiden.
  • Sichere Planung auf Jahre: Nur wenn Sie wissen, was monatlich in Ihrer Haushaltskasse wirklich übrigbleibt, können Sie Finanzierungen sicher planen. Passen Restbetrag und Kredit-Rate zusammen, sind unangenehme Überraschungen kein Thema. Denken sollten Sie hierbei natürlich an unerwartete Extraausgaben für Kind und Familie, oder die eigene private Altersvorsorge.
  • Weitere Einsparmöglichkeiten: Übriges Geld in der Haushaltkasse ist natürlich positiv. Spar-Apps und Budget-Rechner zeigen Ihnen aber gleichzeitig ungeahnte Einsparmöglichkeiten automatisch auf: Für alle regelmäßigen Ausgaben bei Strom, Telefon oder Versicherung. Aber auch, wo Sie beispielsweise einen günstigeren Kredit bekommen, oder Ihr Geld zu besseren Zinsen anlegen.

Tipp: Probieren Sie einen der zahlreichen Budgetrechner oder Apps einfach mal aus. Viele Basisangebote sind kostenlos. Wer ein paar Franken pro Jahr investiert, kann alle Features nutzen und noch besser beim Budget sparen. Für Ihre Alltagsfinanzen und eine gute Finanzierung rechnet sich dies allemal – egal, ob alleine als Person oder zu zweit.

Finanzplan und Budget einfach selbst erstellen: Schlaue Haushalts-Apps arbeiten schnell zuverlässig und meist automatisch. Das spart aktueller Seite Zeit und Geld – vor allem vermeiden die elektronischen Helfer als Vorlage mögliche Fehler in der Alltagshektik. Mit wenigen Klicks zum exakten Ergebnis ohne Schulden.


Ihre Budget App im Haushalt – Schritt für Schritt zum Ziel

Elektronische Haushaltsbücher und Budgetplaner bieten heute viele Banken und Versicherungen in der Schweiz beim Mobile-Banking oft inklusive. Es gibt aber auch zahlreiche Angebote zum Download für Android und iOS im Internet. So finden Sie in wenigen Schritten die für Sie geeignete App und erstellen Ihr persönliches Haushaltsbudget ganz einfach:

  1. Schritt: Passende Angebote ermitteln
    Bietet Ihre eigene Bank ein Haushaltsbuch per Direktbanking oder als App an? Perfekt: Hier können Sie sich die meisten Posten automatisch via Konto eintragen lassen – und alle Informationen bleiben direkt bei Ihrer Bank. Ansonsten sind Praxistests und Vergleiche im Internet der erste Schritt.
  2. Schritt: PC oder Smartphone – Sie haben die Wahl
    Völlig mobil per Handy oder doch lieber zuhause am Laptop? Angebote gibt es je nach Wunsch und Geschmack. Wollen Sie beides nutzen, ist die Auswahl meist geringer– es macht Ihre Budgetplanung im Alltag aber auch leichter.
  3. Schritt: Besonders wichtig – sichere Daten
    Persönliche Daten, etwa zu Einnahmen, Ausgaben oder monatlichen Kreditzahlungen sind besonders sensibel und sollten nicht wahllos im Netz kursieren. Insbesondere bei Servern außerhalb Europas ist Vorsicht geboten – daher sollten Finanz-Apps etwa aus den USA oder China nicht die erste Wahl sein.
  4. Schritt: Besser vorab testen – kostenlos und unverbindlich
    Schnell gekauft und dann doch nicht genutzt: Vor allem kostenpflichtige Angebote sollten Sie vorab möglichst in einer kostenlosen Version testen, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Denn erst die Praxis im Alltag zeigt, wie die App in Sachen Navigation, Rechnung, Steuern, Betrag und Voranschlag funktioniert, oder welche Features wirklich nötig sind. Gute Apps zur exakten Budgetplanung können – je nach Inhalt – bis zu 10 CHF pro Monat kosten. Einige sind jedoch auch völlig kostenfrei.

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