Corona-Krise: Was Sie nun mit ihrem Geld tun sollen!

Finanzen und viele Anleger fragen uns, was sie nun mit ihrem Geld tun sollen. Wir dürfen keine konkreten Empfehlungen äußern, aber ein paar allgemeine Tipps für Anleger wollen wir hier doch geben.

  1. Nerven bewahren. Schwankungen an den Börsen sind ganz normal, in Krisenzeiten fallen sie eben viel drastischer aus. Von der allgemeinen Hektik und Verunsicherung sollte man sich aber nicht anstecken lassen. Das ist leichter gesagt als getan, aber Panikverkäufe – etwa von Aktien – sind nicht anzuraten. Schon in wenigen Monaten könnte die Lage wieder ganz anders sein. Über einen längeren Zeitraum haben sich Aktien zweifellos bewährt.
  2. Breit aufstellen. Aktien sollten ja keinesfalls die einzige Säule sein, sondern nur ein Teil eines breit gestreuten Vermögens. In einem solchen Portfolio können unter anderem auch Anleihen, Fonds (etwa Indexfonds), Immobilien und Versicherungsleistungen enthalten sein. Je diversifizierter man seine Vermögensanlage aufstellt, desto geringer die Gefahr drastischer Verluste. Insgesamt sollte eine grundlegende Strategie zum langfristigen Aufbau vorhanden sein, die man in Krisenzeiten ja nicht einfach über Bord wirft.
  3. Chancen nutzen. Im begrenzten Maße können sich in Krisenzeiten Chancen für Privatanleger ergeben. Wichtig ist aber dabei, stets nur einen Teil des Portfolios neu zu strukturieren und insgesamt das Risiko nicht unnötig zu vergrößern. Denken Sie daran: Der langfristige Vermögensaufbau ist für die meisten ja zielführender und wichtiger als Spekulieren und Hoffen auf kurzfristige Gewinne.
  4. Finanzen checken. Jetzt ist die richtige Zeit, um die eigenen Finanzen mal unter die Lupe zu nehmen. Wo gibt es Einsparungspotenzial, etwa bei Versicherungen oder bei der Kontoführung? Die sinkenden Zinsen könnten beispielsweise eine Umschuldung attraktiv machen – genaues Vergleichen der einzelnen Angebote macht sich bezahlt.
  5. Sparpläne wirken beruhigend. Wer mit regelmäßigen Einzahlungen sein Vermögen vermehren möchte, kann dazu Sparpläne wie etwa Fonds-Pläne verwenden. Dabei wird monatlich ein bestimmter Betrag zum Kauf von Anteilen verwendet. Der sogenannte Cost-Average-Effekt wird zwar von manchen Experten als Mythos bezeichnet, doch wichtiger könnte ohnehin der psychologische Effekt sein: Man hat das Gefühl, fortlaufend etwas für den Vermögensaufbau zu tun und muss selbst nicht in hektische Aktivitäten verfallen.

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Robert Prazak verantwortet die Online-Redaktion von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 1995 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale, aber auch für Social Media Agenturen, Banken sowie PR-Verlage.

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