Wie sehr die Schweizer finanziell unter Corona leiden

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Angesichts der Fortschritte, die bei der Entwicklung von Impfstoffen in jüngster Zeit erzielt werden, ist zwar mittlerweile ein Licht am Horizont zu erkennen. Aber wann die Krise ihr Ende findet, steht noch in den Sternen. Bis das Coronavirus besiegt ist, kann es also noch eine Weile dauern. Solange gilt für viele Eidgenossen die Devise: Durchhalten!

Selbstständigerwerbende besonders betroffen

Eine Studie der Wirtschaftsberaterfirma Deloitte hat ergeben, dass mehr als drei Viertel aller Selbstständigerwerbenden in der Schweiz negativ von der Corona-Pandemie betroffen sind. Laut der Studie mussten 18 Prozent der Schweizer Freiberufler ihr Geschäft aufgeben. 21 Prozent der an der Untersuchung Beteiligten hatten zeitweise keinerlei Einnahmen aufzuweisen. Lediglich zehn Prozent der befragten Selbstständigerwerbenden nehmen seit Beginn der Pandemie mehr Geld ein als vorher, bei 21 Prozent blieben die Werte gleich.

Kurzarbeit hilft Angestellten in dramatischen Zeiten

Auch Angestellte leiden finanziell mehr oder weniger stark unter der Krise. Je nach Branche, in der sie tätig sind, mussten ihre Arbeitgeber möglicherweise einen Einbruch ihrer Auftragslage und damit auch ihrer Umsätze hinnehmen. Um dies zu kompensieren und trotz der fehlenden Einnahmen nicht insolvent zu gehen, müssen viele Unternehmen Personalkosten senken. 63 Prozent der Schweizer Arbeitnehmer waren oder sind negativ von der Corona-Pandemie betroffen. Zwei Prozent von ihnen verloren ihren Job, 24 Prozent mussten ihren Urlaub früher nehmen als geplant, und 27 Prozent mussten Überstunden abbauen, damit ihre Arbeitgeber zeitweise weniger Kosten hatten. Mehr als die Hälfte der negativ von der Krise betroffenen Schweizer Angestellten, nämlich 54 Prozent, mussten in Kurzarbeit gehen. Bei dieser temporären Form der Anstellung haben sie Anspruch auf 80 Prozent ihres Gehalts. Viele Beschäftigte freuen sich über den Betrag, den sie dadurch erhalten und mit dem sie ihre alltäglichen Ausgaben decken können. Wer jedoch seinen Job verloren hat, der muss darauf verzichten. Zwar gibt es die Option, Arbeitslosengeld zu beziehen. Dafür muss man jedoch in den vorangegangenen zwei Jahren mindestens zwölf Monate gearbeitet und in die Schweizer Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Personen, auf die dies nicht zutrifft, erhalten Sozialhilfe in Form eines Grundbedarfs. In jedem Fall bedeutet die Corona-Pandemie für viele Schweizer Haushalte einen harten finanziellen Einschnitt.

Unerwartete Ausgaben

Ohnehin ist es in der aktuellen Situation nicht leicht, für die Zukunft zu planen. Daher ist für die meisten Schweizer derzeit nicht an Urlaube und grössere Anschaffungen zu denken. Es kann jedoch immer zu unerwarteten Ausgaben kommen. Geht zum Beispiel das Auto oder die Waschmaschine kaputt, dann muss schnell reagiert werden. Viele Pendler kommen ohne Fahrzeug nicht zur Arbeit, und ohne Waschmaschine ist eine Familie mit kleinen Kindern nach wenigen Tagen aufgeschmissen. Daher muss schnell reagiert werden – entweder mit einer Reparatur oder einer Neuanschaffung. Beides ist nicht unbedingt billig und würde die Haushaltskasse auch ohne Corona-Krise stark belasten. Angesichts der momentanen wirtschaftlichen Lage wären derartige Kosten aber noch viel schwerer zu stemmen. Ebenso sieht es mit anderen Notfällen im Haus oder der Wohnung aus. Wenn etwa die Toilette verstopft ist oder es zu einem Wasserrohrbruch kommt, kann der zuständige Handwerker keine Rücksicht auf die finanzielle Situation der Betroffenen machen. Denn auch der Klempner braucht seinen Lohn, um für sich und seine Familie zu sorgen. Guter Rat ist daher ebenso teuer wie die Reparatur oder der Neukauf eines dringend benötigten Produkts.

Privatkredit bei Notlage

In besonders bedrohlichen Situationen hilft oftmals nur ein Privatkredit. Dieser überbrückt die Phase, in der die Einnahmen gering oder gar nicht vorhanden sind. Ein solcher Sofortkredit bringt unkompliziert neues Geld auf das Konto und sorgt dafür, dass man drückende Rechnungen begleichen und seinen Alltag mit weniger Sorgen bestreiten kann. Bei capitalo.ch lässt sich der Kredit online beantragen, was den gesamten Vorgang erheblich erleichtert – vor allem im Vergleich zum Gang zur Hausbank. Stattdessen schickt man den Antrag auf den Kredit online per E-Mail oder alternativ per Post ab. Dazu kommen notwendige Unterlagen wie die Kopie eines Ausweisdokuments und die letzten drei Salärabrechnungen. Damit der Schnellkredit bewilligt wird, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. So muss man entweder Schweizer Staatsbürger sein oder über eine Niederlassungsbewilligung B oder C verfügen. Zudem muss man sich seit mindestens einem halben Jahr in einem Arbeitsverhältnis mit unbefristetem Vertrag befinden und darf keine Schulden haben. Wird dem Antrag auf Sofortkredit stattgegeben, erhält man auch die Zusage für den Kredit online.

Verlässliche Tilgungsraten

Der Sofortkredit kann ab CHF 1’000 beginnen, als Laufzeit sind sechs bis 120 Monate möglich. Im Kreditvergleich lassen sich über zwei Schieberegler die beiden Faktoren – Kredithöhe und Laufzeit – einstellen. Auf den ersten Blick sieht man dabei, wie hoch der effektive Jahreszins und die monatliche Rate ausfallen werden. Optional kann man diverse Filter auswählen, die die Suche etwas erleichtert. Auf die Werte, die bei Beantragung des Kredits angegeben werden, kann man sich bis zur vollständigen Tilgung des Kredits verlassen und erlebt somit keine unangenehme Überraschung in Form von unerwarteten Kosten. Denn CAPITALO kommuniziert transparent und klar, wie viel genau der Kunde im Monat abzuzahlen hat – im Gegensatz zu anderen Kreditunternehmen. Diese nennen nämlich üblicherweise eine Spanne von teilweise mehreren Prozentpunkten, um die sich die monatliche Rate unter bestimmten Umständen erhöhen kann.

Wirtschaft kommt wieder in Schwung

Wenn die Geschäfte nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder anlaufen, kann man mit den dann erzielten Einnahmen den Kredit zurückzahlen. Denn es ist durchaus damit zu rechnen, dass die Wirtschaft nach Bekämpfung des Virus rasch wieder in Schwung kommen wird. Zahlreiche Menschen werden das Geld, das sie durch ausgefallene Urlaube und sonstige zurückgehaltene Aufwendungen gespart haben, ausgeben wollen. Der klassische Schaufensterbummel wird zu einer regelrechten Befreiung nach den Monaten der Einschränkungen, und bei vielen Einkäufen wird der Geldbeutel lockerer sitzen, als dies vor der Krise der Fall war. Viele Unternehmen werden das Ende der Krise als Neuanfang verstehen, ihre Geschäftsmodelle überdenken und auf runderneuerte Beine stellen. Somit wird die Kurzarbeit ein Ende finden, und Neuanstellungen steht ebenfalls nichts mehr im Weg.


Alexander Senger ist Geschäftsführer und verantwortet die Online-Marketing von CAPITALO und begleitet unsere Social Media und PR-Arbeit in seinem Alltag. Seit 2008 schreibt er über spannende Themen für Finanz-Channels und Vergleichsportale.