Hypothekarzinsen Schweiz 2026: Aktuelle Zinsen im Überblick

Hypothekarzinsen Schweiz 2026: Aktuelle Zinsen im Überblick

In diesem Ratgeber findest du eine aktuelle Übersicht aller Hypothekarzinsen, die Prognose für 2026 und konkrete Tipps, wie du die besten Konditionen für deine Immobilienfinanzierung herausholst.

Alexander SengerAlexander Senger
12. Februar 2026
Aktualisiert: 20. September 2026
9 Min.

Aktuelle Hypothekarzinsen auf einen Blick

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz liegen im September 2026 weiterhin tief. Der SNB-Leitzins steht bei 0.0%. SARON-Hypotheken starten ab ca. 0.78%, 5-jährige Festhypotheken ab ca. 1.42%, 10-jährige ab ca. 1.54%. Der Leitzins ist unverändert, die Festhypotheken im mittleren Laufzeitbereich sind seit August trotzdem um 0.16 bis 0.29 Prozentpunkte teurer geworden. Stand: September 2026

Du planst den Kauf einer Liegenschaft oder deine Hypothek steht zur Verlängerung an? Dann ist die zentrale Frage: Wie hoch sind die Hypothekarzinsen aktuell und wohin entwickeln sie sich?

Die Schweiz befindet sich im September 2026 in einem historisch günstigen Zinsumfeld. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält den Leitzins bei 0.0%, und die Hypothekarzinsen bewegen sich auf attraktivem Niveau. Allerdings gibt es zwischen den verschiedenen Hypothekentypen und Anbietern teils erhebliche Unterschiede.

Die folgende Tabelle zeigt die Hypothekarzinsen in der Schweiz vom günstigsten Anbieter bis zum Marktdurchschnitt. Die Werte geben den Marktstand September 2026 wieder, gegengeprüft mit dem Zinsvergleich von hypotheke.ch (43 Anbieter je Laufzeit).

Hypothekentyp Bestzins bis Marktschnitt (ca.) Durchschnitt (ca.)
SARON-Hypothek ca. 0.78% – 0.95% ~0.95%
Festhypothek 2 Jahre ca. 1.24% – 1.55% ~1.55%
Festhypothek 5 Jahre ca. 1.42% – 1.79% ~1.79%
Festhypothek 7 Jahre ca. 1.44% – 1.86% ~1.86%
Festhypothek 10 Jahre ca. 1.54% – 1.96% ~1.96%
Festhypothek 15 Jahre ca. 1.7% – 2.0% ~2.0%
Variable Hypothek ca. 2.00% – 2.75% ~2.35%

Stand: September 2026. Basis: Hypothekarbetrag CHF 750’000, Belehnung 80%. Richtwerte, tagesaktuelle Schwankungen je nach Anbieter möglich. Die variable Hypothek ist im September-Abgleich nicht enthalten, ihre Werte stammen aus dem Juni-Stand 2026.

Wie du siehst, liegen zwischen der günstigsten SARON-Hypothek (0.78%) und dem Marktschnitt einer 15-jährigen Festhypothek (rund 2.0%) etwa 1.2 Prozentpunkte. Bei einer Hypothek von CHF 750’000 sind das rund CHF 9’150 Zinsdifferenz pro Jahr.

SARON-Hypotheken: Die günstigste Option

Die SARON-Hypothek ist aktuell die günstigste Hypothekenform in der Schweiz. Der Zinssatz setzt sich zusammen aus dem Compounded SARON (dem Schweizer Referenzzinssatz, der den per Ende 2021 abgeschafften CHF-LIBOR abgelöst hat und sich eng am SNB-Leitzins orientiert) und einer individuellen Marge deiner Bank.

Die Marge variiert je nach Anbieter typischerweise zwischen ca. 0.64% und 1.07%. Weil der Compounded SARON aktuell bei -0.04% steht und der SNB-Leitzins bei 0.0%, entspricht die Marge derzeit praktisch dem Gesamtzins. Über alle Anbieter liegen SARON-Hypotheken damit bei ca. 0.78% bis 0.95%. Das ist deutlich günstiger als jede Festhypothek.

Allerdings: Der SARON-Zinssatz passt sich quartalsweise an. Wenn die SNB den Leitzins erhöht, steigt dein Hypothekarzins entsprechend mit. Daher eignet sich die SARON-Hypothek vor allem für Eigenheimbesitzer mit finanziellen Reserven, die kurzfristige Schwankungen verkraften können.

Mehr dazu: SARON Hypothek Schweiz

Festhypotheken: Planungssicherheit sichern

Wenn du über einen längeren Zeitraum genau wissen möchtest, was dich deine Hypothek kostet, ist die Festhypothek die richtige Wahl. Du sicherst dir einen fixen Zinssatz für 2 bis 15 Jahre, unabhängig von der Zinsentwicklung.

Aktuell starten 5-jährige Festhypotheken ab ca. 1.42%, 10-jährige ab ca. 1.54%. In der aktuellen Marktphase mit historisch niedrigen Zinsen kann es sinnvoll sein, sich das attraktive Niveau langfristig zu sichern, insbesondere weil die Festhypotheken im mittleren Laufzeitbereich seit August bereits um 0.16 bis 0.29 Prozentpunkte angezogen haben.

Nachteil: Festhypotheken sind weniger flexibel. Wer vorzeitig auflöst, zahlt eine Vorfälligkeitsentschädigung, die je nach Restlaufzeit und Zinsdifferenz erheblich sein kann.

Mehr dazu: Festhypothek Schweiz

Variable Hypothek: Maximale Flexibilität

Die variable Hypothek bietet die höchste Flexibilität, ist aber aktuell die teuerste Option (ca. 2.00% bis 2.75%, Stand Juni 2026). Sie lohnt sich hauptsächlich als Übergangslösung, etwa wenn du planst, deine Liegenschaft in den nächsten Monaten zu verkaufen, oder wenn du auf günstigere Konditionen warten möchtest.

Mehr dazu: Variable Hypothek Schweiz

Zinsentwicklung: So haben sich die Hypothekarzinsen entwickelt

Die letzten Jahre waren für Hypothekarnehmer eine Achterbahnfahrt. Hier ein kurzer Überblick:

  • 2020–2021: Historische Tiefzinsen. SARON-Hypotheken nahe 0%, Festhypotheken unter 1%.
  • 2022–2023: Zinswende. Die SNB erhöhte den Leitzins in mehreren Schritten von -0.75% auf 1.75%. Festhypotheken stiegen auf ca. 2.5% bis 3.5%.
  • 2024: Trendwende. Die SNB begann mit Zinssenkungen. Der Leitzins sank von 1.75% auf 1.00%.
  • 2025: Weitere Senkungen. Der Leitzins fiel auf 0.0% (Juni 2025). Hypothekarzinsen sanken deutlich.
  • 2026: Der Leitzins bleibt bei 0.0%. Die Festhypotheken im mittleren Laufzeitbereich haben von August auf September trotzdem um 0.16 bis 0.29 Prozentpunkte angezogen, das lange Ende blieb nahezu unverändert.

Wer 2022 oder 2023 eine langfristige Festhypothek abgeschlossen hat, zahlt heute möglicherweise deutlich mehr als der aktuelle Marktzins. In diesem Fall lohnt es sich, die Kosten eines Hypothekenwechsels durchzurechnen.

Hypothekarzinsen 2026: Wo der Markt gerade steht

Der Leitzins steht still, die Festhypotheken nicht. Hier die aktuelle Einordnung:

SNB-Leitzins: Liegt nach der Lagebeurteilung der SNB vom 18. Juni 2026 bei 0.0%. Die Inflation liegt deutlich unter der Obergrenze der Preisstabilität (2%). Für die Hypothekarzinsen heisst das aber nicht automatisch Stillstand: Die Festhypotheken haben von August auf September angezogen, ohne dass die SNB etwas geändert hat.

SARON-Hypotheken: Bleiben auf historisch tiefem Niveau. Der Compounded SARON steht bei -0.04% und orientiert sich eng am SNB-Leitzins. Der Marktschnitt der SARON-Hypotheken ist von August auf September um 0.04 Prozentpunkte gesunken, auf 0.95%. Solange der Leitzins bei 0.0% liegt, bewegt sich hier wenig.

Festhypotheken: Der Aufwärtsdruck ist bereits sichtbar. Von August auf September haben die Festhypotheken im mittleren Laufzeitbereich (2 bis 10 Jahre) um 0.16 bis 0.29 Prozentpunkte zugelegt, am stärksten bei 5 Jahren. Das lange Ende blieb mit rund 0.02 Prozentpunkten fast unverändert. Der Aufpreis für sehr lange Bindung ist damit geschrumpft. Festhypotheken orientieren sich an den längerfristigen Swap-Sätzen, die sich unabhängig vom Leitzins bewegen können.

Einordnung: Wer mit einer Festhypothek liebäugelt, hat den günstigsten Moment im mittleren Laufzeitbereich bereits hinter sich. Wer flexibel bleiben möchte und Zinsänderungen verkraften kann, fährt mit der SARON-Hypothek weiterhin am günstigsten. Sie ist als einzige Position seit August leicht billiger geworden.

Vertiefte Analyse: Zinsstrategie Hypothek 2026.

SARON oder Festhypothek? Was sich 2026 mehr lohnt

Der wohl wichtigste Entscheid bei der Hypothekenfinanzierung: SARON oder Festzins? Hier ein direkter Vergleich:

Kriterium SARON-Hypothek Festhypothek 10 Jahre
Aktueller Zins (ca.) ~0.78% ~1.54%
Planungssicherheit Niedrig (Zins ändert quartalsweise) Hoch (fix für 10 Jahre)
Zinsrisiko Beim Kunden Bei der Bank
Flexibilität Mittel (Rahmenvertrag 3–5 Jahre) Niedrig (Vorfälligkeitsentschädigung)
Geeignet für Risikofreudige, Reserven vorhanden Sicherheitsorientierte, knappes Budget

Rechenbeispiel (Hypothek CHF 800’000, bei unverändertem Zinsniveau):

Szenario SARON (ca. 0.78%) Festzins 10J (ca. 1.54%) Differenz/Jahr
Jährliche Zinskosten CHF 6’240 CHF 12’320 CHF 6’080
Über 10 Jahre CHF 62’400 CHF 123’200 CHF 60’800

Hinweis: Beim SARON-Szenario bleiben die Zinsen nicht zwingend 10 Jahre konstant. Die Rechnung zeigt den Vorteil bei unverändertem Zinsniveau.

Empfehlung: In der aktuellen Marktphase bietet sich für viele Eigenheimbesitzer eine Tranchen-Strategie an: 50% SARON-Hypothek (Kostenvorteil nutzen) + 50% Festhypothek 10 Jahre (Absicherung gegen Zinsanstieg). So profitierst du vom günstigen SARON-Zins und hast gleichzeitig eine Planungsbasis.

Detaillierter Vergleich: SARON vs. Festhypothek

Was beeinflusst die Hypothekarzinsen?

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz werden von mehreren Faktoren bestimmt. Das Verständnis dieser Zusammenhänge hilft dir, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Strategie für deine Hypothek zu wählen.

1. SNB-Leitzins → Einfluss auf SARON
Der Leitzins der SNB bestimmt massgeblich den SARON-Zinssatz. Wenn die SNB den Leitzins senkt, sinken auch SARON-Hypotheken, und umgekehrt. Aktuell liegt der Leitzins bei 0.0%.

2. Kapitalmarkt & Swap-Sätze → Einfluss auf Festhypotheken
Festhypotheken orientieren sich an den Swap-Sätzen und den Renditen von Schweizer Staatsanleihen. Diese werden von internationalen Zinsentwicklungen, Inflationserwartungen und geopolitischen Faktoren beeinflusst. Genau das war von August auf September zu sehen: Die Festhypotheken stiegen, obwohl die SNB den Leitzins nicht verändert hat.

3. Deine Bonität & Eigenkapital → Persönlicher Zinssatz
Banken berechnen die Marge individuell. Wer mehr als 20% Eigenkapital mitbringt, eine gute Bonität hat und ein stabiles Einkommen nachweist, erhält in der Regel bessere Konditionen. Bei einer Belehnung unter 60% profitierst du seit Basel III (2025) sogar von noch günstigeren Risikogewichten.

4. Regulierung (Basel III) → Marktweite Zinsen
Seit dem 1. Januar 2025 gelten neue Eigenmittelvorschriften für Banken. Selbstgenutzte Wohnliegenschaften erhalten tiefere Risikogewichte (30% statt 35% bei Belehnung unter 60%), was tendenziell günstigere Zinsen ermöglicht. Renditeobjekte hingegen werden teurer finanziert.

5. Inflation & Konjunktur
Die SNB orientiert ihre Zinspolitik am Ziel der Preisstabilität (Inflation 0–2%). Bei einer tiefen Inflation im Jahr 2026 besteht für die SNB kein Druck, den Leitzins zu erhöhen. Auf die Festhypotheken wirkt das nur indirekt, sie folgen dem Kapitalmarkt.

Hintergrundwissen: Was ist SARON?

5 Tipps für günstigere Hypothekarzinsen

Du möchtest das Beste aus dem aktuellen Tiefzinsumfeld herausholen? Hier fünf konkrete Ansätze:

1. Mindestens 3 Offerten einholen
Zwischen dem günstigsten Anbieter (1.54%) und dem Marktdurchschnitt (1.96%) liegen bei einer 10-jährigen Festhypothek 0.42 Prozentpunkte. Bei CHF 750’000 Hypothek sind das CHF 3’150 pro Jahr, über zehn Jahre CHF 31’500.

2. Eigenkapital über 20% einbringen
Banken honorieren höheres Eigenkapital mit besseren Zinsen. Besonders bei einer Belehnung unter 60% profitierst du von den neuen Basel-III-Regeln (tiefere Risikogewichte). Bereits einige Tausend Franken mehr Eigenkapital können einen Zinsrabatt auslösen.

Mehr dazu: Eigenkapital für die Hypothek.

3. Tranchen-Strategie nutzen
Statt die gesamte Hypothek in ein Produkt zu stecken, kann eine Aufteilung sinnvoll sein: z.B. 50% SARON + 50% Festhypothek. Du diversifizierst das Zinsrisiko und hast gestaffelte Verlängerungstermine.

4. Rechtzeitig verlängern
Beginne 12–18 Monate vor Ablauf deiner Hypothek mit der Suche. Viele Banken bieten Forward-Konditionen an, mit denen du dir den aktuellen Zinssatz für die Zukunft sichern kannst.

5. Online-Anbieter und Vermittler einbeziehen
Neben deiner Hausbank lohnt es sich, Online-Hypothekaranbieter und unabhängige Vermittler zu kontaktieren. Diese haben oft tiefere Margen, weil sie geringere Vertriebskosten haben.

Vergleiche jetzt: Hypothekenvergleich Schweiz

Fazit: Jetzt vom Tiefzinsumfeld profitieren

Die Hypothekarzinsen in der Schweiz sind im September 2026 auf einem historisch attraktiven Niveau. Der SNB-Leitzins bei 0.0%, SARON-Hypotheken ab ca. 0.78% und Festhypotheken ab ca. 1.24%, diese Kombination bietet günstige Bedingungen für Immobilienkäufer und Hypothekenverlängerer.

Je mehr Offerten du einholst und je besser du deine Ausgangslage kennst (Eigenkapital, Tragbarkeit, Laufzeitpräferenz), desto bessere Konditionen kannst du erzielen. Nutze das aktuelle Marktumfeld: Die Festhypotheken im mittleren Laufzeitbereich haben von August auf September bereits angezogen.

Hypotheken vergleichen | Hypothekenrechner nutzen

Häufige Fragen zu Hypothekarzinsen

Wie hoch sind die Hypothekarzinsen aktuell in der Schweiz?

Stand September 2026 liegen SARON-Hypotheken bei 0.78% bis 0.95% (Gesamtzins), 5-jährige Festhypotheken bei 1.42% bis 1.79% und 10-jährige Festhypotheken bei 1.54% bis 1.96%. Die genaue Offerte hängt von Anbieter, Bonität und Belehnung ab.

Werden die Hypothekarzinsen 2026 steigen?

Die wichtigsten Schweizer Banken (ZKB, UBS, LUKB) erwarten, dass der SNB-Leitzins das gesamte Jahr 2026 bei 0.0% bleibt. SARON-Hypotheken dürften daher stabil bleiben. Bei Festhypotheken ist ein leichter Aufwärtstrend möglich (+0.1–0.2 Prozentpunkte), getrieben von internationalen Kapitalmarktentwicklungen.

Was ist der Unterschied zwischen SARON und Festhypothek?

Bei der SARON-Hypothek passt sich dein Zinssatz quartalsweise an den Marktzins an – aktuell sehr günstig, aber mit Zinsrisiko. Bei der Festhypothek ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit fix – teurer, aber planbar. Die Details findest du in unserem SARON vs. Festzins Vergleich.

Welche Bank hat die tiefsten Hypothekarzinsen in der Schweiz?

Das variiert je nach Hypothekentyp, Laufzeit und deiner persönlichen Situation. Generell bieten Online-Anbieter und Versicherungen oft günstigere Margen als traditionelle Banken. Ein Vergleich mit unserem Hypothekenvergleich lohnt sich immer.

Was ist der hypothekarische Referenzzinssatz?

Der hypothekarische Referenzzinssatz wird vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) veröffentlicht und dient als Basis für Mietzinsanpassungen. Er liegt aktuell bei 1.25% (gültig seit September 2025). Der Referenzzinssatz ist nicht direkt mit den Hypothekarzinsen für Neuabschlüsse verknüpft, reflektiert aber den Durchschnitt aller bestehenden Hypotheken. Mehr dazu: Referenzzinssatz erklärt

Kann ich Hypothekarzinsen von den Steuern abziehen?

Ja, Schuldzinsen sind in der Schweiz vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Je höher dein Grenzsteuersatz, desto grösser der Steuervorteil. Allerdings: Mit der Eigenmietwert-Abschaffung per 1. Januar 2029 wird der Schuldzinsabzug für Bestandsimmobilien wegfallen. Ersterwerber erhalten einen beschränkten Abzug für 10 Jahre.

Wie wird der SARON berechnet?

Der SARON (Swiss Average Rate Overnight) wird von der SIX Swiss Exchange berechnet, basierend auf besicherten Geldmarkt-Transaktionen im Schweizer Franken. Er hat per Ende 2021 den LIBOR als Referenzzinssatz abgelöst. Für deine Hypothek gilt der Compounded SARON über 3 Monate plus die individuelle Marge deiner Bank. Details: Was ist SARON?

Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Hypothek abzuschliessen?

Den «perfekten» Zeitpunkt gibt es nicht – Zinsmarkt-Timing ist selbst für Profis schwierig. Entscheidend ist deine persönliche Situation: Wenn die Tragbarkeit gegeben ist und du die richtige Immobilie gefunden hast, ist das aktuelle Tiefzinsumfeld ein guter Zeitpunkt. Wer noch abwarten kann, sollte die SNB-Entscheidungen im Auge behalten.

Was ist der kalkulatorische Zinssatz von 5%?

Banken rechnen bei der Tragbarkeitsberechnung nicht mit dem aktuellen Hypothekarzins, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5%. Damit wird sichergestellt, dass du deine Hypothek auch bei deutlich steigenden Zinsen noch tragen kannst. Der kalkulatorische Zins ist ein Sicherheitspuffer, nicht der reale Zinssatz. Mehr dazu: Kalkulatorischer Zinssatz erklärt

Wie oft ändern sich die Hypothekarzinsen?

Das hängt vom Hypothekentyp ab. Bei SARON-Hypotheken ändert sich der Referenzzins täglich, abgerechnet wird aber meist quartalsweise. Bei Festhypotheken bleibt dein persönlicher Zinssatz über die gesamte Laufzeit konstant – die Richtzinsen der Banken für Neuabschlüsse können sich jedoch laufend ändern.

Alexander Senger

Geprüft und freigegeben von

Alexander Senger

Gründer & Geschäftsführer

Als Diplom-Finanzfachwirt (FH) und Gründer der Capitalo Finanzservices GmbH bewertet er seit 2014 systematisch Finanzprodukte im DACH-Raum. Capitalo steht für unabhängige, transparente Vergleiche – kostenlos und im Interesse der Nutzer. Erstellt mit KI-Unterstützung, fachlich geprüft und freigegeben von Alexander Senger.

Erfahrung

15+ Jahre Finanzbranche

Qualifikation

Diplom-Finanzfachwirt (FH)

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