
Bonus Card Gold im Test 2026: Gebühren & Erfahrungen
CHF 144
Die Bonus Card Gold bietet ein Bonusprogramm für Supermärkte, fällt im Test jedoch durch vergleichsweise hohe Gebühren auf.
Zusammenfassung zur Karte
Die Bonus Card Gold erreicht im unabhängigen Capitalo Score 48 von 100 Punkten und erhält die Note «Mangelhaft» (2,4 Sterne). Diese Karte positioniert sich mit einer Jahresgebühr von CHF 144.00 im mittleren Preissegment der Schweiz. Trotz inkludierter Reiseversicherungen und einem Bonusprogramm für Supermärkte fallen die hohen Nebenkosten negativ ins Gewicht. Insbesondere die Fremdwährungsgebühr von 2.00 % und die Bargeldbezugsgebühr von 4.00 % (mindestens CHF 10.00) mindern die Attraktivität für Vielreisende erheblich. Wer regelmässig eine Kreditkarte nutzt, findet im aktuellen Marktumfeld deutlich leistungsstärkere Alternativen.
Vorteile und Nachteile der Kreditkarte
Das Produkt bietet eine solide Grundausstattung, offenbart jedoch Schwächen bei der Gebührenstruktur. Von den bewerteten Kriterien im Bereich Kreditkartenkosten sind lediglich die Mobile-Payment-Funktionen überdurchschnittlich. Die Jahresgebühr von CHF 144.00 ist für die gebotenen Leistungen vergleichsweise hoch angesetzt. Positiv hervorzuheben ist, dass Kundinnen und Kunden bei der Beantragung kein neues Bankkonto eröffnen müssen, was den Wechselprozess vereinfacht.
Vorteile
- Umfangreiches Versicherungspaket: Die Karte beinhaltet Reiseversicherungen sowie eine Bestpreis-Garantie und Garantieverlängerung, was Einkäufe absichert.
- Bonusprogramm: Kundinnen und Kunden sammeln 2-fache Bonuspunkte bei Zahlungen in Supermärkten, was den täglichen Einkauf belohnt.
- Flexibles Mobile Payment: Die Unterstützung von Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay ermöglicht durchgehend kontaktloses Bezahlen.
- Unabhängigkeit vom Kontokorrent: Die Karte kann ohne Eröffnung eines neuen Bankkontos bei der BonusCard beantragt werden.
Nachteile
- Hohe Bargeldbezugsgebühren: Mit 4.00 % (mindestens CHF 10.00) pro Bezug im In- und Ausland sind Abhebungen teuer.
- Teure Teilzahlungsoption: Der Sollzins von 12.00 % bei Abzahlung treibt die Kosten bei längeren Laufzeiten stark in die Höhe.
- Fremdwährungsgebühren: Die 2.00 % Aufschlag bei Zahlungen in Fremdwährungen machen die Karte für den Auslandseinsatz unattraktiv.
Die Karte im Marktvergleich
Im direkten Vergleich mit anderen Premium- und Standardkarten zeigt die Karte deutliche Defizite. Die Gebühren von CHF 144.00 pro Jahr ordnen das Produkt im Mittelfeld ein, jedoch fehlen echte Premium-Leistungen wie Lounge-Zugang oder Concierge-Service.
| Metrik | Bonus Card Gold | Cornèrcard Visa Platinum | LIPO Mastercard |
|---|---|---|---|
| Jahresgebühr | CHF 144.00 | CHF 500.00 | kostenlos |
| Sollzins (Teilzahlung) | 12.00 % | 10.90 % | 12.00 % |
| Capitalo Score | 48 von 100 | 60 von 100 | 69 von 100 |
| Besonderheit | 2x Punkte im Supermarkt | Umfassendes Premium-Paket | Ohne Jahresgebühr |
Die Bonus Card Gold eignet sich für Karteninhaber, die Wert auf die 2-fachen Supermarkt-Bonuspunkte legen, während die LIPO Mastercard als gebührenfreie Alternative für den reinen Zahlungsverkehr konzipiert ist. Wer echte Premium-Leistungen sucht, findet bei der Cornèrcard Visa Platinum ein weitaus umfassenderes Versicherungspaket.
Für wen eignet sich die Goldkarte?
Die Bonus Card Gold richtet sich an eine sehr spezifische Zielgruppe innerhalb der Schweiz. Passend ist das Zahlungsmittel für Konsumenten, die ihre Haupteinkäufe in Supermärkten tätigen und von den doppelten Bonuspunkten profitieren möchten. Auch Nutzer, die primär im Inland bargeldlos bezahlen und Wert auf inkludierte Einkaufs- und Reiseversicherungen legen, gehören zur Kernzielgruppe. Für Studenten ist die Jahresgebühr meist zu hoch.
Nicht passend ist diese Karte für Vielreisende und Personen, die häufig Bargeld abheben. Die Fremdwährungsgebühr von 2.00 % und die Abhebegebühr von 4.00 % verursachen hier hohe Zusatzkosten. Diese Nutzergruppe sollte Alternativen wie die neon free in Betracht ziehen, die auf Fremdwährungszuschläge verzichtet und weltweite Zahlungen günstiger ermöglicht.
So beantragst du die Kreditkarte
Die Beantragung erfolgt vollständig digital und ist in wenigen Schritten erledigt. Um die Kreditkarte zu beantragen, musst du mindestens 18 Jahre alt sein und einen festen Wohnsitz in der Schweiz haben. Zudem wird ein regelmässiges Einkommen vorausgesetzt, um das Kreditlimit von bis zu CHF 30'000.00 abzusichern.
Online-Formular ausfüllen
Gib deine persönlichen Daten, den Wohnsitz in der Schweiz und deine finanzielle Situation wahrheitsgemäss an.
Identifikation durchführen
Die Legitimation erfolgt bequem per Video-Ident-Verfahren oder alternativ direkt in einer Postfiliale.
Bonitätsprüfung abwarten
Der Anbieter führt eine obligatorische ZEK-Abfrage durch, um die Kreditwürdigkeit zu bestätigen und Zahlungsrückstände auszuschliessen.
Vertragsabschluss und Versand
Nach der digitalen Signatur wird die physische Karte samt PIN-Code innert 10 Tagen separat per Post zugestellt.
Experten-Einschätzung
Lohnt sich die Karte im Alltag?
«Die Bonus Card Gold liefert im Test ein unterdurchschnittliches Ergebnis. Mit 48 von 100 Punkten im Capitalo Score (Note: Mangelhaft, 2,4 Sterne) ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unzureichend. Die Jahresgebühr von CHF 144.00 rechtfertigt sich weder durch das Supermarkt-Bonusprogramm noch durch die Basisversicherungen. Besonders die hohen Gebühren für Bargeldbezüge und der Auslandseinsatz machen die Karte im Alltag teuer. Ich empfehle diese Karte ausschliesslich Personen, die das Bonusprogramm bei Wocheneinkäufen gezielt nutzen. Alle anderen finden im Schweizer Markt beim Kreditkarten-Vergleich passendere Alternativen.»
– Alexander Senger, Geschäftsführer Capitalo
Konditionen im Überblick
| Kondition | Details |
|---|---|
| Gebühren | |
| Jahresgebühr | CHF 144.00 / Jahr |
| Partnerkarte | CHF 72.00 / Jahr |
| Ersatzkarte | CHF 0.00 |
| Auslandseinsatz | 2.00 % |
| Bargeld & Geldautomaten | |
| Bargeld Inland | CHF 10.00 / Abhebung |
| Bargeld Ausland | 4.00 % (min. CHF 10.00) |
| Tageslimit Bargeld | CHF 2'000.00 |
| Bargeldabhebung zinsfrei | Nein (nicht zinsfrei) |
| Zinsen & Rückzahlung | |
| Sollzins (variabel) | 12.00 % p.a. |
| Effektiver Jahreszins | 12.00 % p.a. |
| Zinsfreie Zeit | 30 Tage |
| Mindestrückzahlung | 2.50 % / Monat |
| Limits | |
| Kreditrahmen | CHF 1'000.00 - CHF 30'000.00 |
| Tageslimit Zahlung | CHF 10'000.00 |
| Rewards & Cashback | |
| Versicherungen | |
| Reiseversicherung | Inklusive |
| Kaufschutz | Inklusive |
| Weitere Versicherungen | Reiserücktrittsversicherung, Mietwagenvollkasko, Einkaufsschutz, Garantieverlängerung, Reiseversicherungspaket |
| Features | |
| Kontaktlos bezahlen | Ja |
| Apple Pay | Ja |
| Google Pay | Ja |
| Online-Konto | Verfügbar |
| Zusatzservices | Partner-Rabatte |
| Voraussetzungen | |
| Mindestalter | 18 Jahre |
| Mindesteinkommen | CHF 0.00 / Jahr |
| Bonitätsprüfung | Erforderlich |
| Girokonto erforderlich | Nein |
| Lieferzeit | 10 Werktage |
Häufige Fragen
1. Was kostet die Karte jährlich?
Die Jahresgebühr beträgt CHF 144.00, zuzüglich Nebenkosten für bestimmte Transaktionen. Bargeldbezüge kosten 4.00 % (mindestens CHF 10.00), und für den Auslandseinsatz fällt eine Fremdwährungsgebühr von 2.00 % an. Bei Inanspruchnahme der Teilzahlung beträgt der veränderliche Sollzins 12.00 %.
2. Welche Vorteile bietet die Goldkarte?
3. Wie hoch ist der Kreditrahmen bei der Bonus Card Gold?
4. Kann ich die Karte im Ausland einsetzen?
5. Welche Reiseversicherungen sind enthalten?
6. Wie beantrage ich die Kreditkarte?
Die Beantragung erfolgt online über die Website des Anbieters. Nach Ausfüllen des Antragsformulars und der Identifikation per Video-Ident oder PostIdent erfolgt die Bonitätsprüfung. Die physische Karte wird anschliessend innert 10 Tagen zugestellt.
7. Gibt es Bonusprogramme?
8. Welche Rolle spielt die ZEK bei der Beantragung?
9. Wie sicher ist das Zahlungsmittel?
10. Was sind die Erfahrungen anderer Nutzer?
Die Erfahrungen mit der Karte fallen gemischt aus, was sich im Capitalo Score von 48 von 100 Punkten (Note «Mangelhaft») widerspiegelt. Während Nutzer das Supermarkt-Bonusprogramm schätzen, werden die Gebühren für Bargeldbezug und Fremdwährungseinsatz häufig bemängelt.



